2000 bis heute

2000 bis heute

Wälzt man die Geschichtsbücher der Hoppetenzeller Wehr ab dann mal etwas genauer durch, fallen einem unvermeidlich diverse, aber doch besonders positive Konstanten in unserer Geschichte auf. Über all die Jahre hinweg war die freiwillige Feuerwehr aus dem Dorfgeschehen, nicht wegzudenken und das nicht nur Sicherheitsaspekten. Egal welche Feier anstand, von Patrozinium bis Dorffest, die Kameraden und Kameradinnen waren nicht nur gern gesehene Helfer, sondern auch gerne Helfer. Auch wenn die Arbeiten auf den ersten Blick vielleicht nicht gerade in die Feuerwehrschneise fielen oder unsere Ausrüstung etwas zweckentfremdet wurde, wie zum Beispiel die Bewässerung des neuen Sportplatzes 1992 beweist, konnte man sich im Dorf immer darauf verlassen, bei der Feuerwehr Hilfe zu finden.

Eine weitere, besonders hervorzuhebende Konstante in der langen Tradition unserer Wehr ist die Tatsache, dass die Freiwilligen nicht nur zusammenkamen wenn es ernst wurde, nein man kam auch zusammen um gemeinsam eine nette Zeit zu verbringen. Die heute etwas in Vergessenheit geratenen Maiwanderungen, das alljährliche Dünneleessen und die Grillabende, Spanferkelessen, Ausflüge und so weiter. All dies sind Belege dafür, dass man auch innerhalb der Wehr an einem Strang zieht.

Doch auch in den Bereichen, die eine Wehr hauptsächlich abzudecken hat, beweist sich unsere Truppe als vorbildlich. Die Tätigkeitsberichte der einzelnen Jahre geben Zeugnis davon, dass man sich den alten Leitspruch „der Eintritt ist freiwillig, der Dienst ist Pflicht“ auf die Fahnen geschrieben hat. Regelmäßig besuchten und besuchen unsere Kameraden und Kameradinnen Fortbildungen, vom Sprechfunker über Atemschutzgeräteträger bis hin zum Zugführer in der Landesfeuerwehrschule Bruchsal. Weiterhin zieren vielerlei Urkunden die Florians-Stube: Wettkampfauszeichnungen von Bronze bis Gold. Von diesen Qualitäten konnte sich die Bevölkerung, abgesehen von Ernstfällen, jährlich an der Jahreshauptübung ein Bild machen. Seitdem Frank Oßwald bei der Generalversammlung 2002 das Konzept der Gesamtalarmierung vorstellte, findet diese Schlussprobe mit unserer Nachbarswehr aus Zizenhausen statt. Doch auch schon bevor die beiden Abteilungen gemeinsam alarmiert wurden, war man sich nie zu schade, auch in anderen Gemeinden seinen Dienst zu absolvieren. Auf einer Vielzahl von Veranstaltungen war die freiwillige Feuerwehr Hoppetenzell bei der Brandsicherheitswache anzutreffen.

Was zum Schluss noch verdient aufgezeigt werden sollte, ist die Tatsache, dass sich unsere Kameraden und Kameradinnen auch über lange Zeit die Treue halten. Zahlreiche Ehrungen für besonders langen Dienst am Schlauch sowie die beachtlich langen Zeiten in denen ein Kommandant seinen Dienst verrichtete, fallen besonders positiv auf.

Selbstverständlich gehen all die Jahre nicht ohne Ernstfälle vorüber. Von Hochwasser über brennende Kiesförderanlagen bis hin zu Ökonomiegebäuden im Vollbrand haben die Angehörigen der Hoppetenzeller Wehr eigentlich schon alles einmal mitgemacht. Auch bietet der „Glocker“ in Richtung Mühlingen erhebliches Unfallpotenzial, so dass unser TSF-W bisher nicht nur einmal in diese Richtung ausrücken musste.

Zum Schluss:

Wussten Sie schon dass…?

  • am 23.01.1984 eine Sitzung über den weiteren Bestand der Wehr stattfand?
  • man im Wolfholz beinahe einen Brandweiher errichtet hätte?
  • unser altes Fahrzeug ohne Atemschutzgeräte ausgestattet war?
  • unsere Wehr bis 1986 einen Vertrag mit einer Brauerei hatte?

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